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Simon Kottmann beim LTF in Siegen

Bereits seit dem Landesturnfest in Gütersloh im Jahr 2008 ist Simon Kottmann, Inhaber einer PR-Agentur in Hamm, fester Bestandteil des Presse- und Medienteams von WTB und RTB bei Landesturnfesten. "Simon zeichnet sich durch eine riesige Kompetenz in allen Medienbereichen aus und ist hier vor Ort in der Landesturnfeststadt Hamm super vernetzt", freut sich die WTB-Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Kirsten Beßmann-Wernke, über die professionelle Unterstützung. Was genau medial geplant ist, erörtert Simon Kottmann in einem Interview.

Simon, wir freuen uns, dass du dem WTB wieder als Mitarbeiter im Bereich Medien für das 4. NRW-Landesturnfest zur Seite stehst. War die Entscheidung für dich leicht, erneut mit dabei zu sein?

Simon: Da musste ich gar nicht überlegen. Das erste NRW-Landesturnfest 2008 in Gütersloh war mein erstes Turnfest in dieser Rolle – und von der ersten Sekunde an hat mich die Veranstaltung völlig begeistert. Die Atmosphäre, das Miteinander über alle Altersklassen hinweg und teils hochklassigster Sport – das muss einen doch auch einfach begeistern. Und wenn man das dann medial begleiten darf, ist das immer wieder eine höchst reizvolle und tolle Aufgabe.

F: Die Stadt Hamm war ja bereits 2000 Gastgeberin für ein Landesturnfest. Was hat sich medial seitdem geändert?

A: Das sind nun ja schon 19 Jahre – also entsprechend viel. Zunächst einmal hat sich bereits durch die Kooperation der Verbände einiges verändert. Der Name NRW-Turnfest zeigt es – die Reichweite ist medial eine andere, die Teilnehmer stammen aus einem wesentlich größeren Raum. Und dann hat sich natürlich das mediale Nutzungsverhalten in den zwei Jahrzahnten extrem verändert. Heute verfügt ja fast jeder über eine Flatrate und informiert sich in erster Linie über sein Smartphone. Und anders als 2008 ist jetzt auch dank größerer Bandbreiten viel mehr möglich, etwa auch hinsichtlich des Themas Bewegtbild. Die Möglichkeiten sind also andere, die Herausforderung für eine Turnfest-Berichterstattung ist aber eben auch eine ganz andere. Hinzu kommt, dass die Sozialen Medien heute eine wesentlich größere Rolle spielen als noch beim ersten NRW-Landesturnfest 2008. Da die Geschwindigkeit, in der sich Nachrichten heute verbreiten, wesentlich höher ist, müssen wir angesichts natürlich begrenzter Ressourcen hier auch andere Schwerpunkte setzen als etwa eine Ergebnisberichterstattung. Redaktionell dreht sich bei uns sehr viel um Stimmung und Erlebnisse. Und davon bietet so ein Landesturnfest ja unglaublich viel.

F: Bekommst du in der Turnfestredaktion, die du ja leiten wirst, überhaupt etwas von der Turnfeststimmung mit?

Simon: Das sollte ich – und das ist mir auch wichtig. In Gütersloh war mein Aktionsradius noch extrem begrenzt, da wir zum ersten Mal komplett auf eine Onlineredaktion gesetzt haben und ich die während des gesamten Turnfestes betreut habe. Mittlerweile sind wir hauptamtlichen Kräfte im medialen Bereich, also Kirsten Bessmann-Wernke vom WTB, Richard Dohmen vom RTB und ich, ein sehr eingespieltes Team. Und das ermöglicht es uns allen, auch Außentermine wahrzunehmen. Zusätzlich wollen wir in diesem Jahr aber auch erstmalig mit einem Stand auf der Erlebnismeile präsent sein, um noch stärker mit den Besuchern in Kontakt zu kommen und einen Austausch zu ermöglichen. Wir sammeln dazu gerade noch Ideen, wie wir das am besten in das Gesamtkonzept einbinden können.

F: Worauf freust du dich am meisten bei der Veranstaltung in Hamm?

Simon: Da ich selbst in Hamm geboren bin und hier lebe, freue ich mich darauf, vielen Gästen diese extrem sportbegeisterte Stadt näher bringen zu dürfen. Wie in Siegen werden uns auch in Hamm angehende Sportjournalisten von der Deutschen Sporthochschule Köln aus meinem Seminar „Onlineredaktion“ unterstützen. Das wird auch wieder eine sehr spannende Aufgabe. Am allermeisten freue ich mich allerdings darauf, auch in Hamm wieder ein friedliches Turnfest mit ganz vielen tollen Menschen feiern zu dürfen.

F: Auf welche Neuheiten im Medienbereich können sich die Teilnehmer 2019 freuen?

Simon: Wir werden sicherlich ein noch stärkeres Augenmerk auf die direkte Kommunikation mit den Turnfestteilnehmern legen, besonders also im Bereich der Sozialen Medien arbeiten. Aktuell befinden wir uns noch in der Konzeption, ein besonderer Schwerpunkt wird beim 4. NRW-Landesturnfest aber auf der Produktion von Bewegtbildinhalten liegen. Es hat bereits erste Gespräche mit SportDeutschland.TV und lokalen Dienstleistern gegeben. Wir sind überzeugt davon, damit noch mehr als schon in den Vorjahren den besonderen Charakter eines Turnfestes transportieren zu können. All dies wird wie in Siegen wieder über eine zentrale App abzurufen sein, man muss sich also nicht extra dafür bei Facebook und Co. anmelden.

Du bist in Hamm groß geworden und lebst auch dort. Hast du einen Geheimtipp für die Besucher und Teilnehmer des Landesturnfestes?

A: Die Möglichkeiten während der Turnfesttage sind nahezu grenzenlos. Wer aber abseits von Wettkämpfen und Workshops noch etwas Zeit übrig hat, der sollte unbedingt ein wenig die Stadt erkunden. Und das geht am besten mit dem Fahrrad. Man kann beispielsweise vom Schloss Oberwerries bis zum Lippepark allerhand Sehenswürdigkeiten passieren. Eine Karte hierfür gibt es unter anderem auf der Website des Landesturnfestes. Und Leihstationen gibt es über die Stadt verteilt auch. Obwohl die Zahl der Räder möglicherweise natürlich bei so einer Großveranstaltung etwas gering sein könnte.

 

Simon, wir danken dir für dieses informative Gespräch und freuen uns auf ein kommunikatives 4. NRW-Landesturnfest in Hamm!